Wilde Reise durch die Nacht

„Das Leben, mein Junge, ist nicht nur eine wilde, schöne Reise. Leben, das heißt auch: dem Tod bei der Arbeit zuzusehen. Das ist das Härteste überhaupt! Das muss man aushalten können. Bist Du bereit, das auszuhalten, mein Junge?“ (Moers 2003, S. 178).

Einige Bücher erreichen den Letternwald nur über Umwege. Ausgehend vom Besuch eines Museums, dem Ansehen eines der Ausstellungsvideos über die nächste Ausstellung, über das Wispern der Letternwaldblätter („Um wen geht es da?“) kommt man zum Ausleihen der Geschichte und ist hin und weg.
Über das Buch muss man nicht viel erzählen: Der junge Gustave Doré erleidet Schiffbruch und begegnet dem Tod. Er überredet ihn zu einer Wette: Gustave muss in einer Nacht 6 Prüfungen bestehen und darf dann am Leben bleiben. Was folgt, ist eine spannende Geschichte in typischer Moers-Manier – als roter Faden dienen 21 faszinierende, originale Holzstiche des französischen Künstlers Gustave Doré. Auf jeden Fall lesen!

Für Interessierte, die in den nächsten Wochen nach Paris wollen: Bis zum 11. Mai läuft im Musée d’Orsay eine Ausstellung über Gustave Doré. Hier ein Link zum Ausstellungsvideo: http://www.youtube.com/watch?v=4yd1lRAs1F0

Walter Moers
Wilde Reise durch die Nacht
2003, 224 Seiten, Goldmann Verlag

Moers (2)

4 Kommentare zu „Wilde Reise durch die Nacht

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