Das Café unter den Linden

Ein Gute-Laune-Buch im besten Sinne: Flott und schmissig erzählt geht es ordentlich rund für Fritzi Lack, die 1925 aus dem Schwabenland ins muntere Berlin als Tippfräulein flieht und auf den smarten Grafen von Keller trifft. Tolle Sprüche wie „der sieht aus wie der Weihnachtsbaum im KaDeWe zwei Tage vor Weihnachten“ verzeihen die allzu schnell herbeierzählte Geschichte, die viel zu schnell hergestellten Kontakte zum Künstlerkreis sowie viele moderne Redewendungen – „echt top“ zum Beispiel in Bus und Bahn oder an der schönen Fuldaaue.

Joan Weng

Das Café unter den Linden

2017, 299 Seiten, atb

Weng