Der Zahir

„Und wieso dann diese Idee, dass Du in den Krieg ziehen willst?“

„Weil ich glaube, dass im Krieg der Mensch an seine Grenzen stößt. Er kann jederzeit sterben. Wer an seinen Grenzen angelangt ist, handelt anders.“ (S. 53)

Es gibt Bücher, die man gelesen haben sollte. Es gibt auch welche, die man mehrfach lesen sollte. Für mich ist das der Zahir von Paolo Coelho. Ich lese ihn nun zum dritten Mal und entdecke wieder Neues. Die Geschichte ist keine große Bombe: Der Protagonist wird von seiner Frau verlassen und irgendwie beginnt er an sich zu zweifeln. Interessant ist die Erzählperspektive, denn es könnte der Autor selbst sein, der den Bericht schreibt und natürlich die Anregung zum eigenen Nachdenken über das Leben und das, was es uns zu bieten hat.

Paolo Coelho

Der Zahir

2005, Diogenes, 342 Seiten

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