Über das Schreiben

Angeregt von ein paar netten Bloggerkolleginnen möchte ich mich mit meinem eigenen Schreiben näher auseinandersetzen:

  • Das Tagebuch lässt gut reflektieren, kann aber auch zur Sackgasse werden, wenn eigene Probleme immer weiter gewälzt werden, daher schreibe ich nur noch Stichworte in einem Kalender auf, wenn am Tag etwas Besonderes passiert ist.
  • Der kreative Text, der anderen Wirklichkeiten entliehen und gemischt mit eigenen biografischen Anteilen ist, gilt für mich als Befreiung von meinen eigenen doofen Gedanken. Ich gehe weg von den Problemen, erhalte eine erfrischende Abwechslung.
  • Zeit zum Schreiben muss man sich nehmen. Bei mir kommt das Schreiben aber erst nach einer gewissen Zeit der Langeweile. Momentan baue ich in meinem Brotjob Überstunden ab und erhole mich von dem, was bei uns zu Hause passiert. Wahrscheinlich komme ich irgendwann wieder dazu.
  • Anregungen sammeln: Wer gerade keine Zeit zum Schreiben hat, hebt einfach die Ideen und Dinge auf, die einem den entscheidenden Tipp für eine neue Idee gegeben haben.
  • Ziel des Schreibens ist bei mir zum Einen tatsächlich die Ablenkung von anderen Gedanken, die nicht förderlich für mich sind und die mir oft Angst machen. Ziel kann aber zum Anderen auch sein, daraus irgendwann ein konkretes Standbein zu schaffen. In Zeiten von Befristung, von Digitalisierung und Abschaffung der Arbeitswelt sicher eine Utopie, aber auch keine ganz saublöde Idee, daher hier der Werbeblock für das, was bei mir hinten rausgekommen ist:
  • Elisabeth Waterfeld: Weinbergmond. Ein Kasselkrimi, 2015, Tredition (Gardner-Krimi 1)
  • Elisabeth Waterfeld: Zeitenbrand, 2015, Tredition
  • Elisabeth Waterfeld: Kirmesblut. Musik für Gardner, 2016, Tredition (Gardner-Krimi 2)
  • Irgendwann wird es auch einen 3. Gardner und eine nordhessische Geschichtensammlung geben – ganz bestimmt 😉

2 Kommentare zu „Über das Schreiben

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