Köszönem, Budapest!

20180810_181238Wer schon mal mit dem Finger auf der Landkarte in Ungarn unterwegs war oder auch am Balaton gebadet hat, weiß, dass wir es mit einem entfernten Land und mit einer anderen Kultur zu tun haben, ein Land von ehemals „hinterm eisernen Vorhang“.
Seine wechselhafte Geschichte hat deutliche Spuren hinterlassen. Begonnen bei der „K.u.K.-Monarchie“ kann man sagen, dass der Blick von der Kettenbrücke über die Donau bei Nacht der schönste ist, den die Welt auf eine Stadt zu bieten hat. Durchbrochen wird das Bild sowohl von der Donau als auch von der brutalen Architektur der Sowietzeit.
Sicher war dieses Panorama der Grund für einen neuen Besuch unsererseits.

Wer selbst nach Budapest reist, wird belohnt: Mit einer Sprache aus Wörtern, die wie Zauberformeln klingen, mit einem Aufbruch und einem Werden, wie es kaum eine europäische Stadt noch so bieten kann.

Es ist ganz sicher: Hier sind Hitze und Leidenschaft zu Hause. Vergesst alles, was Euch das dröge Europa sonst verspricht. Lauft durch die Markthalle und kauft die leckersten Pfirsiche, schlurft über den Dreck im Bahnhof Keleti, der sich pittoresk zu Dekorationen zwirbelt und holt Euch einen ordentlichen Sonnenstich an Michael Jacksons Heldenplatz.
Reibt die Schreibfeder des Anonymus und staunt über die gestrigen Soldaten, die mit 2 Säbeln die schiefen Kronjuwelen im Parlament bewachen. Leute, fahrt nach Budapest!

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5 Kommentare zu „Köszönem, Budapest!

  1. Ich mag auch von jeher den Klang dieser Sprache, die du so wundervoll passend beschrieben hast. Budapest muss ich unbedingt einmal besuchen. Auch das Wesen der Ungarn, die ich kenne, gefällt mir sehr. Umso mehr hat mich die politische Haltung und Entwicklung in diesem Land enttäuscht. Nach meinem Gefühl passt das nicht zusammen.

  2. Ich liebe diese Sprache und vor allem diese Stadt. So ein schöner Platz der Erde, mit den Pfirsischen hast du mir aber große Lust gemacht, jetzt in die Markthalle zu reisen.

  3. Besuchte Ungarn, auch Budapest schon oft…. ich liebe dieses Land und Leute dort. Nur mit der Sprache werde ich wohl nie so wirklich klar kommen, beschränkt sich auch das Mindeste bei mir, so schön und ruhig sie auch klingt. 🌞
    Liebs Grüßle von Hanne 🌻

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